Von der Komposition zur Aufnahme
Vom Mix zum Mastering
Von der Idee zur Realität
Mein Ohr für deine Musik.
Für ein Ergebnis, das begeistert.
Als studierter Musiker mit langjähriger Erfahrung als Recording- & Mixing- Engineer, verstehe ich was deine Musik braucht.
Ganzheitlicher Ansatz
Von Streichquartett bis Brassband. Von akustisch bis elektronisch. Von organisch bis durchproduziert.
Ich bringe mein ganzheitliches Verständnis für Komposition, Produktion und Klangästhetik in deine Produktion ein. Dabei sehe ich mich als Bindeglied zwischen musikalischen Vorstellungen und der technischer Umsetzung.
Jede Band, jedes Album, jede Produktion ist anders..
..auch wenn es Gemeinsamkeiten im Prozess gibt.
Ich gehe auf jedes Projekt individuell ein. Bevor es richtig losgeht, sprechen wir über deine Vorstellungen und die Möglichkeiten diese umzusetzen.
So gut wie jede Musikproduktion durchläuft dabei ähnliche Phasen:
Pre-Production
Die Phase vor der Studiosession.
Kompositionen und Arrangements entstehen, die Musik wird geprobt & Demos werden produziert. Am Ende des Prozesses sollte bereits eine Klangvorstellung vorhanden sein, auf die die Planung der weiteren Produktion aufbaut.
Je nach Genre & Projekt kann die Pre-Production sehr unterschiedlich aussehen:
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Wie der Name schon sagt, befinden wir uns noch vor der eigentlichen Produktion (Aufnahme). Daher geht es im musikalischen Aspekt noch nicht um die perfekte Ausführung / Performance.
Primär liegt der Fokus auf dem Entwickeln und Ausarbeiten von Ideen - mit dem Ziel, daraus fertige Kompositionen, Arrangements oder Songs entstehen zu lassen. Je nach Konzept und Genre kann das durch reine Komposition & Notation, Band & Probenarbeit, oder einem produzierten Demo umgesetzt werden.
Am Ende des Prozesses sollte eine klare musikalische Vorstellung vorhanden sein, die für die weitere Produktion richtungsweisend ist.
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Oft ergibt sich bereits aus Genre, Besetzung, Arrangements und Demo ein erstes klangästhetisches Bild. Zusätzlich ist es meistens hilfreich, sich an Referenzen zu orientieren. So ist es deutlich leichter objektiv über „Sound“ zu sprechen.
Gerne setze ich mich für diesen Prozess mit den Künstlern und Künstlerinnen, Bands oder Produzenten zusammen. Durch das Musikhören und die Gespräche lernt man sich ausserdem gleich besser kennen.
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Aus der Kombination der musikalischen & klanglichen Vorstellungen kann jetzt entschieden werden, wie genau die Produktion aufgesetzt und organisiert wird. Neben Zeitplan, Budget und Aufnahmeverfahren (Overdubs / live oder Kombination aus beidem) können auch Rollen und Verantwortlichkeiten für die Aufnahmetage abgesprochen werden.
Recording
Der zentrale Schritt für viele Produktionen.
Jetzt kommt alles zusammen. Es geht darum, auf allen Ebenen das Beste herauszuholen und optimal “einzufangen”. Man könnte auch sagen: Im Recording wird die Pre-Production bestmöglich umgesetzt.
Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle: In welcher Atmosphäre, welchem Raum, welcher Aufstellung wird gearbeitet. Spielt die komplette Band zusammen, oder werden Overdubs gemacht? Wie sind die Verantwortlichkeiten verteilt? Es gibt keine allgemein gültige Antwort auf diese Fragen. Am Ende zählt die richtige Kombination für die jeweilige Session.
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Klar im Fokus: Performance, Sound und Emotionen.
Damit alle drei Bereiche glänzen können, muss die Atmosphäre stimmen & alle Beteiligten sollten sich wohl fühlen. Daher sollte die Wahl des richtigen Studios nicht unterschätzt werden. Im Optimalfall entsteht ein Rahmen, der starke und authentische Performances provoziert & diese gleichzeitig in hoher Qualität aufgenommen werden können.
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Bereits jetzt werden die Grundlagen für den Mix gelegt. Prinzipiell gilt: Alles was nicht eingefangen wird, kann später nicht einfach „herbeigezaubert“ werden. Daher ist ein sauberes, strukturiertes Arbeiten essenziell.
Entscheidungen darüber, ob gemeinsam in einem Raum, oder in mehreren akustisch getrennten Räumen aufgenommen wird, beeinflussen sowohl den Sound als auch die Edit-Möglichkeiten erheblich. Die Auswahl der Mikrofone und deren Platzierung sind absolut ausschlaggebend für den Klang und basieren auf der Pre-Production, den vereinbarten Klangvorstellungen und Erfahrungswerten. Gerade bei Vocals wird oft das perfekt passende Mikrofon durch Vergleichen vor der Aufnahme ausgewählt. Ausserdem entsteht bereits ein Roughmix während der Session. Dieser hilft zusätzlich, klangliche Entscheidungen früh einzuordnen und Takes gut beurteilen zu können. -
Für produktive Recording-Tage, ist eine gute Organisation entscheidend.
Die Rollenverteilung – Producer, Engineer oder eine Mischung aus beidem – sollte im Vorfeld definiert sein.Ein realistischer und umsetzbarer Tagesplan vermeidet Stress und Zeitdruck. Ausserdem sollte die Übersicht über die Takes behalten werden & auch an Pausen und gutes Essen gedacht werden.
Post Production
Die Phase nach der Aufnahme:
Das aufgenommene Material wird gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und in eine musikalisch und klanglich schlüssige Form gebracht.
Dabei finden zwei Schritte statt, die aus den rohen Aufnahmen ein fertiges Ergebnis formen:
Editing: “comping” der besten Takes, ausbessern von Fehlern, verfeinern der Intonation, Unterstützung der musikalischen Intention
Mixing: Arbeiten am Klang selbst und der damit zusammenhängenden Wirkung. Welche Elemente stehen im Vordergrund, welche im Hintergrund, wie hell oder dunkel klingt ein Track, wie wird die Räumlichkeit gestaltet.
Ziel ist es, eine konsistente Produktion zu formen, die das musikalische Konzept & die Emotionen der Performance optimal transportiert.
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Den grössten musikalischen Impact hat nun das Editing:
Takes werden ausgewählt, Compings erstellt und grundlegende Edit-Entscheidungen getroffen. Timing- oder Intonationskorrekturen dienen dabei nicht der Perfektion um jeden Preis, sondern dem musikalischen Ausdruck und der Wirkung des Songs.
Auch formale Anpassungen – Kürzungen, Wiederholungen oder Übergänge – können Teil dieses Prozesses sein, immer mit dem Ziel, den musikalischen Kern klarer herauszuarbeiten. -
Nun findet der eigentliche Mix statt:
Instrumente, Vocals und Overdubs werden in ein ausgewogenes Verhältnis gebracht, klanglich optimiert und zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengeführt.
Die Stellschrauben sind hierbei: Lautstärken, Panorama, Dynamik, Frequenzbalance und räumliche Anordnung / Darstellung.
Je nach Konzept kann dabei sehr subtil, aber auch bewusst stark eingegriffen werden.
Wichtig ist dabei, ein klares Konzept zu verfolgen, sich Referenzen zu bedienen und musikdienlich zu arbeiten. Letztendlich sollte der Mix die Weiterführung und Inszenierung der musikalischen Intention sein.
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Die Hauptverantwortung liegt hier klar beim Toningenieur und/oder Produzenten. Wichtig ist ein strukturiertes Vorgeghen. Klare Kommunikation, wo im Gesamtprozess das Projekt steht und eine offene Feedbackkultur.
Vor allem bei komplexen oder umfangreichen Produktionen sollte der Zeitaufwand für das Editing nciht unterschätzt werden.
Mastering
Der finale Schritt der Produktion.
Im Mastering bekommen die fertig gemischten Tracks den letzten Schliff, werden in Einklang gebracht und für ihre Veröffentlichung vorbereitet.
Dazu gehört, eventuelle Probleme im Mix zu erkennen - teil des Masterings ist auch die Qualitätskontrolle der Mixes. Ausserdem wird ein Bogen, sowohl über das ganze Album, als auch die einzelnen Tracks gespannt.
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90% der musikalischen Intention sollte bereits durch alle vorherigen Schritte vorhanden und überzeugend umgesetzt sein.
Allerdings werden die Tracks nun in Reihenfolge gesetzt und ihre Wirkung kann im Gesamtkontext beurteilt werden. Daher wird vor allem bei Alben und EPs auf den Zusammenhang und die Dramaturgie zwischen den einzelnen Songs geachtet.
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Auch hier geht es um die letzten Prozente.
Daher passieren jetzt nur noch subtile, aber wirkungsvolle Eingriffe. Der Stil der Mixes wird dabei respektiert, kann aber durchaus noch verstärkt werden.
Im Detail geht es dabei um Frequenzbalance und Dynamikbearbeitung. Ausserdem wird das Material natürlich auf die finale Lautstärke gebracht, was den eigentlichen Kern des Masterings ausmacht. Dabei kann gezielt für verschiedene Plattformen & Medien gearbeitet werden. Bei einer Veröffentlichung auf Vinyl müssen z.B. andere Dinge berücksichtigt werden, als bei einem reinen digitalen Release.
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Im organisatorischen Bereich sorgt das Mastering für die technische und formale Abschlussarbeit.
Dateiformate, Lautheitsstandards, Track-Reihenfolge (wie bereits genannt), Pausenlängen und Metadaten werden definiert. Je nach Bedarf wird ein DDP fürs Presswerk erstellt.
So entsteht ein finales Produkt, das bereit ist für Streaming, physische Medien oder andere Veröffentlichungsformen.
Impressionen: